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- Vegan oder vegetarisch, macht das überhaupt einen Unterschied?
...und was hat Hanna Vegana damit zu tun? Ich besuche eine Freundin, die ein Event zum Thema Klimaschutz organisiert. Was können wir zu Hause tun, um die Erderwärmung zu bremsen? Mobilität, Haushalt, Ernährung stehen auf dem Programm. Wir sind uns einig. Fleischlos leben ist grundsätzlich klimaschonend. Wie sieht unsere Klimabilanz aus, wenn wir völlig auf eine pflanzliche Ernährung setzen? Meine Freundin verweist auf eine Studie, in der sie gelesen hat, dass es klimatechnisch eigentlich kaum einen Unterschied zwischen vegetarischer und veganer Ernährung gäbe. Kann das stimmen? Schließlich muss ein Tier gekalbt haben, um Milch zu geben. Außerdem bekommen wir Milchprodukte in der Regel verarbeitet. Muss dieser Prozess – Tiere großziehen, halten und dann ihre Milch verarbeiten - nicht zwangsweise mehr Energie verbrauchen als die Produktion von Gemüse und Obst? Zu Hause recherchiere ich im Internet. Und finde auf seriösen Webseiten nur Informationen, die der veganen Ernährung mehr Punkte beim Klimaschutz geben. Im Deutschlandfunk geht es konkret um meine Frage: „[Das] Potsdam Institut für Klimafolgenforschung [...] hat ausgerechnet, dass jeder Deutsche im Durchschnitt 11,6 Tonnen CO2 im Jahr emittiert. 15 Prozent davon entfallen auf den Bereich Ernährung – durch Lebensmittel, die erzeugt, transportiert und gekauft werden: „Dann hat man im Jahr bei einer fleischlastigen Ernährung 1,7 Tonnen im Bereich Ernährung. Und wenn man das auf vegetarisch umstellt sind es 1,1 Tonnen und bei vegan 640 Kilogramm.“(*1) Das sind also 460 Kilogramm CO2 Emmissionen im Jahr weniger bei einer veganen Ernährung. In Prozent ausgedrückt: Vegetarier emittieren 47% weniger CO2/Jahr als Fleischesser. Ein vegane Ernährung verbraucht im Schnitt noch einmal 13% weniger CO2/Jahr als eine vegetarische Ernährung. Das sind 60% weniger Emissionen an CO2/Jahr bei einer veganen Ernährung. Vegan oder vegetarisch: Eine bewusste Entscheidung für eine pflanzenbasierte Ernährung ist positiv! Die Leiterin der Bundesanstalt für Ernährung Dr. Margareta Büning-Fesel gibt den Verbrauchern folglich den Tipp: „[E]ine bewusste Entscheidung dafür, mehr pflanzliche Lebensmittel zu essen, ist auf jeden Fall positiv. Mit pflanzenbetonten Ernährungsformen, die bevorzugt aus Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte n , Getreide und Nüsse n bestehen, tun wir viel für unsere Gesundheit und gleichzeitig auch für die Gesundheit unseres Planeten , indem wir die begrenzten Ressourcen und das Klima schonen.“(*2) Dennoch frage ich mich natürlich, wie eine Studie zu dem Ergebnis kommen könnte, das vegetarische und vegane Ernährung ungefähr den gleichen Effekt auf das Klima haben. Ich stelle mir vor, wie die Daten erhoben wurden. Könnte es sein, dass die befragten Vegetarier*innen weniger industriell designte Fleisch- und Käseersatzprodukte kauften, während die Gruppe der Veganer*innen ihren Lebensmittelbedarf zu einem großen Teil mit diesen deckten? Ich habe 2012 in Mexiko angefangen vegan zu kochen. Es gab keine industriell verarbeiteten veganen Produkte. Deshalb musste ich ohne diese Produkte auskommen. Es hat hervorragend funktioniert und machte Spaß. Als ich 2021 wieder nach Deutschland zurückkam, fiel mir sofort das riesige Angebot an veganen Ersatzprodukten und exotischen Superfoods in den Supermärkten auf . Ich fand das eigentlich ziemlich spooky. Pro und Kontra veganer Ersatzprodukte... Ersatzprodukte sind sicher gut für Menschen, die sich eine Ernährung ohne tierische Lebensmittel fast nicht vorstellen können. Als Übergangslösung und Genussmittel sind sie Ok, finde ich. Aber täglich würde ich persönlich sie nicht essen. Sie sind nicht gesünder als andere industriell verarbeitete Fertigrodukte (*3) und sie tragen weniger zum Klimaschutz bei als z.B. frisches Gemüse. Mir sind sie inzwischen meistens zu süß oder zu salzig, da ich heute nur zum Backen Zucker benutze und auch viel weniger Salz als noch vor ein paar Jahren. Der große Vorteil von veganem Fleisch- und Käseersatz ist das Tierwohl. Der Verzicht auf die Massentierhaltung ist ein starkes Argument. Aber langfristig gesehen sollten industriell gefertigte vegane Ersatzprodukte genau wie Fleisch und Käse etwas Besonderes auf unserem Speiseplan sein, etwas, das wir nicht jeden Tag konsumieren . Denn bei ihrer Herstellung werden mehr Treibhausgase freigesetzt, als beim Anbau von Gemüse.(*4) Eine weitere Überlegung bei der Überprüfung der These, dass es mit Blick auf das Klima gleich ist, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren, wäre diese: Viellecht haben die an der Studie teilnehmenden Menschen öfter zu exotischen, als Superfood deklarierten Produkten gegriffen, die getrocknet oder als Konserve verkauft werden und häufig auch sehr weite Transportwege hinter sich haben. Aufgrund der aufwendigen Herstellungs- und Verpackungsmethoden und der Transportwege verbraucht die vegane Ernährung dann wieder viel mehr Energie als wir glauben. Regional und Saisonal einkaufen hat einen Einfluss auf unsere Klimabilanz ! Woher kommen unsere Lebensmittel eigentlich? Ist für deren Erzeugung vielleicht überdurchschnittlich viel Energie und / oder Wasser verbraucht worden? Auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft finde ich unter der Überschrift „Landwirtschaft, Klimaschutz und Klimaresilienz: „Mit einer nachhaltigen Ernährung kann [...] jeder Einzelne einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten. Herstellung, Verarbeitung und Transport von Lebensmitteln und deren Vorprodukte unterliegen heute vielfältigen Prozessen, die mit unterschiedlich viel Treibhausgasemissionen verbunden sind. Dies betrifft insbesondere tierische Produkte, aber auch Produkte, deren Erzeugung oder Transport einen hohen Energieaufwand verursacht.”(*5) Also sollten wir beim Klimakochen nicht nur danach schauen, dass wir möglichst unverarbeitetes- oder Biogemüse kaufen. Auch wenn in unserm Einkaufswagen keine Mango aus Südamerika liegt, ist es interessant zu fragen: Woher kommt das Gemüse eigentlich? Eine Wintertomate z.B. ist in Deutschland entweder weit gereist oder aus dem Treibhaus. Hier geht es also im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte: Muss ich im Winter unbedingt frische Tomaten oder Paprika essen? Wie weit wir bei diesen Fragen gehen, entscheidet jede*r selber. Für mich persönlich merke ich, dass ich, je klarer mir die Zusammenhänge werden, sie mir auch wirklich bewusst mache. Und tatsächlich kaufe ich inzwischen im Winter viel mehr Kohl und Rüben. Richtig zubereitet sind auch diese Gemüse mega lecker! Mit Hanna Vegana können alle, die Lust dazu haben, lernen, einfach und lecker zu kochen . Mit Lebensmitteln, die möglichst regional und saisonal produziert wurden, nachhaltig und gesund sind. Ein zusätzlicher positiver Effekt ist, dass Kochen mit Hanna Vegana auch den Geldbeutel schont. Das ist dann auch für unseren Haushalt nachhaltig :) Quellen: *1Niels, Anja: Veganes Leben als CO2 Spartipp (2019), https://www.deutschlandfunk.de/klima-serie-der-eigene-beitrag-veganes-leben-als-co-100.html (Stand: 27.05.2023) *2 BLE: Ernährungswissen - Warum ist es (nicht) so schwierig, sich ausgewogen zu ernähren? (2022), https://www.bzfe.de/ernaehrung/ernaehrungswissen/ (Stand: 27.05.2023) *3 vgl. Kast, Bas: Der Ernährungskompass (2018), Bertelsmann Verlag *4 vgl. Reinhardt, Gärtner, Wagner: Ökologische Fußabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland . (2020), https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/6232/dokumente/ifeu_2020_oekologische-fussabdruecke-von-lebensmitteln.pdf(Stand 26.06.2023) *5 BMEL: Landwirtschaft, Klimaschutz und Klimaresilienz (2022), https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/klimaschutz/landwirtschaft-und-klimaschutz.html (Stand: 27.05.2023)
- Vegane Pasta mit Pilzcreme
Super schnell und mega lecker: Hannas vegane Pasta mit Pilzcreme essen wir sogar manchmal zum Frühstück. Mit Nussparmesan und - im Sommer - frischer Petersilie mag ich sie am Liebsten. Zutaten für 2 Personen 200g Champignons (eine Packung) 1-2 EL (Olivenöl) 1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1/4 - 1/2 TL Salz 1/8 TL weißer Pfeffer 250ml Hafersahne (1/2 Rezept) 250g Pasta Vorbereitung Die Zwiebel in Würfel oder Ringe schneiden. Den Knoblauch hacken. Die Champignons in Scheiben schneiden. => GARE die Pasta o der wär me vorgekochte Pasta aus dem Kühlschrank vor . Vegane Pasta mit Pilzcreme: Zubereitung Schmore die Zwiebel in Öl auf mittlerer Hitze an. Wenn die Zwiebeln Röstaroma entwickeln, gib auch die Pilze und den Knoblauch in die Pfanne. Gib Salz und Pfeffer dazu. (Umrühren!) Schmore die Pilze etwa 3 Minuten an. Schmore sie jetzt 3 Minuten mit Deckel. Wenn die Pilze schon sehr trocken und braun sind, gieße vorher 1/8 – 1/4 Tasse Wasser zu den Pilzen. Nimm den Deckel ab und schmoren die Pilze noch einmal trocken. Gib die Hafersahne zu den Pilzen in die Pfanne. Rühre das Gemüse um. Lass die Flüssigkeit einmal kurz aufköcheln, damit die Pilzsoße cremig wird. Gib die Pasta in die Pfanne, mische sie gut mit der Pilzcreme. Bedecke die Pfanne mit einem Deckel und schalte den Herd aus. Lasse die vegane Pasta mit Pilzcreme noch etwa 2 Minuten ziehen, bevor du sie servierst. HANNAS TIPPs: Die vegane Pasta mit Pilzcreme schmeckt dekoriert mit gehackter Petersilie oder Kresse, m it Nussparmesan un d mit einem grünen Beilagensalat mit Vinaigrette noch besser. Wenn du es cremiger magst, nimm ein ganzes Rezept Hafersahne. Schmeckt in jedem Fall lecker :)
- Vegane Süßkartoffelbohnen mit Rosmarin
Vegane Süßkartoffelbohnen sind lecker und ganz einfach zuzubereiten. Rosmarin schmeckt einfach toll und wächst bei mir auf der Fensterbank. Zutaten für 2 Personen Öl zum schmoren eine kleine getrocknete Chilischote eine kleine Zwiebel eine mittelgroße Süßkartoffel 2 gehackte Knoblauchzehen 15 cm frischen Rosmarin etwa 500g gegarte Bohnen (auf dem Bild sind es Wachtelbohnen) ½ - ¾ TL Salz etwas frisch gemahlenen Pfeffer (1/8 TL) Vorbereitung die Zwiebel in Würfel oder Streifen schneiden die Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden die Knoblauchzehen hacken oder durch die Knoblauchpresse drücken - zusammen mit den abgestreiften Blättern des Rosmarins hacken Zubereitung Die Zwiebel zusammen mit der zerbröselten Chilischote auf mittlerer Hitze in 1 TL – 1 EL Pflanzenöl langsam anschmoren bis du Röstaroma riechen kannst und die Zwiebeln leicht golden werden. Gib die Süßkartoffeln, das Salz und die Knoblauch-Rosmarinmischung dazu. Umrühren und kurz mitschmoren . Mit ½ Tasse Wasser ablöschen und mit Deckel 5 Minuten köcheln lassen. Die Bohnen untermischen und bei höherer Hitze 5 Minuten einköcheln lassen. Bohnen anrösten (siehe unten). HANNAS TIPP für vegane Süßkartoffelbohnen Im letzten Schritt sollen die Bohnen etwas anrösten. Je nach Pfanne geht das schneller oder langsamer. Das heißt, die Masse backt beim letzten Schritt mehr oder weniger schnell am Pfannenboden an. Lerne deine Pfanne kennen: Schabe nach 1 (2, 3, 4) Minute(n) vorsichtig mit einem Holz oder Bambus Pfannenmesser auf dem Pfannengrund durch das Gemüse. Wenn es am Pfannenboden anklebt, dann zähle nochmal bis zwanzig und löse dann das Gemüse vom Pfannenboden, damit es nicht anbrennt. !! Achtung !! => Je heißer die Pfanne ist, desto schneller setzen die Bohnen an. Du kannst immer Flüssigkeit nachgießen, damit die Bohnen nicht anbrennen. Vegane Süßkartoffelbohnen schmecken super mit (Knoblauch-)mayonnaise und Olivenöl. Als Hauptgericht kombiniere die Beilage noch mit selbstgebackenem Brot , oder mit Reis zum Beispiel in einer Salatbowl. Wenn du Blattsalat im Haus hast garniere das Gemüse mit Blattsalat und Vinaigrette . Bestreue den Salat mit Sonnenblumenkernen. Ich mag am liebsten Mausohrsalat dazu, wie auf dem Foto.
- Vegane Bohnen - frijoles refritos veganos
Vegane Bohnen sind mein absolutes Lieblingsessen: Morgens, mittags oder abends - ich kann sie immer essen. Ich liebe sie mit Pasta, Brot, in der Suppe oder wie hier in der Pfanne geschmort. Zutaten für 2 Personen 1 kleine Zwiebel (eventuell eine kleine Chilischote) 1 Glas Bohnen, etwa 500g (250g trocken) Pflanzenöl (Raps- oder Olivenöl) 1/4 – 1/2 TL Salz 1/8 – 1/4 TL Pfeffer 1 Knoblauchzehe, gehackt (optional) extra Flüssigkeit zum Einkochen (z.B. Wasser oder Wein) Vorbereitung die Zwiebeln je nach Geschmack würfeln oder in Streifen schneiden die Bohnen durch ein Sieb gießen. Die Flüssigkeit bewahrst du auf. Zubereitung Schmore die Zwiebeln in 1 EL Pflanzenöl bei mittlerer Hitze an. Magst du es scharf, schmore sie mit Chili. Während die Zwiebeln anschmoren, lass die Bohnen in ein Schüsselchen abtropfen. Wenn die Zwiebeln an den Rändern leicht goldbraun sind und nach Röstaroma duften, gib Salz und Pfeffer – und die gehackte Knoblauchzehe, wenn du Knoblauch magst - und die abgetropften Bohnen in die Pfanne. Schmore die Bohnen ein paar Minuten. Die Bohnen kleben am Pfannenboden an. Je nachdem, wie viel Röstaroma du magst, löse sie sofort oder nach etwas Zeit – je nach Hitze und Pfanne bräunen die Bohnen gefühlt in Sekunden oder Minuten – mit dem Pfannenmesser vom Pfannenboden ab. Wenn die Bohnen am Pfannenboden ansetzen und leicht braun werden, lösche sie mit der Bohnenflüssigkeit ab. Lasse diese so weit einkochen, bis deine veganen Bohnen die Konsistenz haben, die dir am Besten schmeckt. Wenn dieser Vorgang zu schnell geht oder dir die Bohnen zu trocken werden, gib einfach Flüssigkeit dazu. Du kannst die Bohnen immer wieder trockener köcheln. Schalte den Herd rechtzeitig ab und nutze die Restwärme, um überflüssige Flüssigkeit einzukochen. HANNAS TIPPs für vegane Bohnen: Zwiebeln, die geschmort werden sollen, kommen mit dem Öl in die kalte Pfanne, dann spritzt es nicht. Wenn die Pfanne heiß genug ist, dann fangen sie an zu brutzeln. Hannas vegane Bohnen: das vegane Grundrezept für die berühmten Mexikanischen „frijoles refritos“: Sie sind lecker, machen satt und schmecken zu fast Allem :). Zum Frühstück esse ich vegane Bohnen warm mit rohem geschnittenen Gemüse und Olivenöl, wie Rührei - mit oder ohne Brot. Mit veganer Mayonnaise oder veganer Chipotlesoße sind sie noch besser. VARIANTE: Schmore die Zwiebeln mit einer halben zerbröselten Chilischote und gebe nach dem Knoblauch 1 TL Kumin dazu.
- Mit dem Pürierstab cremig mixen
Cremige vegane Dips und Soßen bekommst du ganz leicht hin, wenn du die Ruhe bewahrst und dir am Anfang etwas Zeit nimmst. Cremige Dips und Soßen gelingen, weil sich beim cremig mixen Öl in ganz feinen Tröpfchen im Rest der Zutaten verteilt und es diesen damit Halt gibt. Hannas Tipps für alle, die selber mit dem Pürierstab cremig mixen wollen: Du brauchst einen Pürierstab, der genug Leistung hat. Dazu brauchst du ein Pürierglas oder einen Mixbecher, der hoch genug ist, damit nicht alles aus dem Glas spritzt. Miss dies Zutaten in den Rezepten gut ab. Fange erst mit dem experimentieren an, nachdem du ein Rezept beherrschst. So geht's (Video): Befülle das Pürierglas in der Reihenfolge des Rezepts. Tauch den Pürierstab bis auf den Grund des Pürierglases. Fang erst jetzt an zu mixen: bleib zuerst ein paar Sekunden auf dem Grund des Glases. Ziehe den Pürierstab ganz langsam nach oben, bis alles vermischt ist. Schalte den Pürierstab aus, bevor er über der Oberfläche auftaucht, sonst spritzt es! Fang ruhig langsamer an, als ich es im Video zeige ;)
- Vegane Wirsingpasta mit Garam Masala
Wir lieben Wirsing in allen Formen: Als Auflauf oder Eintopf mit Kartoffeln, geschmort mit Senfsoße und immer wieder gerne mit Pasta, z.B. als vegane Wirsingpasta. Im Vergleich zu anderen Kohlsorten braucht Wirsing etwas mehr Zeit. Du kannst das Rezept auch mit Weiß- oder Spitzkohl zubereiten. Zutaten für 2 Personen 1 mittelgroße Zwiebel 1 kleine Chilischote 1/2 kleiner Wirsing (ca. 600g) 1 Tomate 1-2 Knoblauchzehen 2 TL Garam Masala 3/4 -1 TL Salz 1 Prise weißer Pfeffer 1 El Sultaninen oder Rosinen 1/2 Tasse (120ml) Wasser 250ml Hafersahne oder 1/2 Rezept Hafersahne 250g Pasta gekocht Vorbereitung die Zwiebel in Streifen oder Würfel schneiden die Chilischote zerbröseln, mörsern oder hacken den Wirsing in Streifen schneiden den Knoblauch schälen und hacken die Tomate würfeln (1x1cm) Zubereitung Schmore die Zwiebel in Öl auf mittlerer Hitze mit dem Chili an. Wenn die Zwiebeln Röstaroma entwickeln, gib auch den Wirsing, und den Knoblauch, die Tomate, die Rosinen und die Gewürze in die Pfanne und schmore auch das Gemüse an . Mit Wasser ablöschen: Deckel drauf und 10Min auf kleiner Flamme garen (bedeckt köcheln lassen). Umrühren und probieren: Ist der Wirsing so weit gegart, wie es dir schmeckt? Dann kannst du jetzt die Hafersahne dazugeben. => Magst du den Wirsing etwas weicher noch einmal 5 bis 10 Minuten bedeckt weiter garen. Den Wirsing mit der Hafersahne gut vermischen und einmal aufköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken . Mit den Nudeln vermischen und etwa 3 Minuten bedeckt ziehen lassen. Hannas Tipps für vegane Wirsingpasta Pro Portion mit 1 EL Nussparmesa n und 1 EL Olivenöl servieren. Dazu passt ein grüner Salat mit Vinaigrette .
- Zwiebeln anschmoren
Schmoren ist eine Grundtechnik, die aus der Gemüseküche nicht wegzudenken ist. Zwiebeln werden aber oft zunächst nur angeschmort, da sie meistens das erste Gemüse in der Pfanne sind. Anschmoren heißt, du garst beim Schmoren nicht komplett. Mit etwas Geduld und nicht zu hohen Temperaturen klappt es beim ersten Versuch. Beim Zwiebeln schmoren ist es wichtig, dass du die Kontrolle über die Temperatur hast VORWEG: WARUM SOLL MAN KEIN WASSER IN HEIßES FETT GIEßEN? VERBRENNUNGSGEFAHR => Die Wassertröpfchen reißen beim Verdunsten die heißen Fetttröpfchen mit in die Luft. !! Das Fett ist meistens heißer als 100 Grad Celsius und hält die Temperatur länger. => Die abgekühlten Wassertröpfchen fallen wieder nach unten. Die Fetttröpfchen bleiben heiß und du kannst dich verbrennen! => Die Fetttröpfchen können auch leicht brennbare Dinge in Brand setzen und Löcher in Plastikfolien oder Polyestershirts brennen! => Deshalb ist es absolut wichtig, dass alles, was du schmorst, nicht in Fett schwimmt, wenn du im Laufe des Rezepts mit Flüssigkeit ablöschen möchtest. Was tun, wenn die Pfanne trotzdem zu heiß geworden ist? Du kannst es riechen: Es riecht angebrannt. Spätestens wenn es anfängt zu rauchen ist das der Fall: ZIEH DIE PFANNE VON DER HEIßEN HERDPLATTE AUF EINE AUSGESCHALTETE HERDPLATTE UND MACH DEN DECKEL DRAUF. Schalte den Herd aus, warte bis die Pfanne abgekühlt ist und du sie spülen kannst und fang von vorne an:) Zutaten eine Zwiebel ½ – 1 EL Pflanzenöl Vorbereitung Von der Zwiebel musst du die äußere Haut entfernen. Danach kannst du sie in Würfel, Streifen oder Ringe schneiden. Als Gemüse werden Zwiebeln auch einfach nur halbiert oder geviertelt. ( Zwiebeln schneiden ) Zwiebeln (an)schmoren: So geht's Die Zwiebeln mit dem Öl in die Pfanne geben. Die Herdplatte auf mittlere Hitze einstellen. Wenn du hörst, dass es langsam anfängt zu brutzeln, beginnt der Schmorprozess. Wenn es anfängt lecker nach Röstaroma zu riechen, rühre die Zwiebeln mit dem Pfannenmesser um. Die Zwiebeln sind fertig zur Weiterverarbeitung, wenn sie leicht golden sind. Pass auf, dass deine Pfanne nicht zu heiß wird: Du kannst jederzeit die Pfanne von der Herdplatte ziehen und die Zwiebeln abkühlen lassen, bevor du in deinem Rezept weiter machst. HANNAS TIPPs zum Zwiebeln anschmoren: Beim Schmoren ist es besonders wichtig, nicht die Geduld zu verlieren ! Lass die Zwiebeln langsam bei mittlerer Hitze anschmoren. Mit etwas Erfahrung kannst du ausprobieren, mit höheren Temperaturen zu spielen. Das ist nützlich, wenn du Zeit sparen musst. Dabei lernst du auch deinen Herd kennen.. Dennoch gilt: Niedrigere Temperaturen erhalten Vitamine und Nährstoffe besser. Auch die Fette sind gesünder, wenn die Temperaturen beim Schmoren relativ niedrig bleiben. WENN ES ANFÄNGT ZU RAUCHEN, IST ES ZU SPÄT!: ZIEH DIE PFANNE VON DER HEIßEN HERDPLATTE UND MACH DEN DECKEL DRAUF. Schalte den Herd aus, warte bis du die Pfanne spülen kannst und fang von vorne an:) Wenn du Zwiebelringe für Hamburger zubereiten willst, kannst du sie langsam bei mittlerer Hitze in etwas mehr Öl schmoren. Dazu brauchst du etwas Übung, damit sie kross werden ohne zu verbrennen. (Erst nach dem Schmoren salzen! AUF KEINEN FALL FLÜSSIGKEIT IN DAS HEIßE FETT GIEßEN! VERBRENNUNGSGEFAHR! ) Zwiebeln anschmoren: Schmore bei mittlerer Hitze! Du kannst auch bei höheren Temperaturen Zwiebeln schmoren, ... aber besonders am Anfang ist es besser, etwas Geduld zu haben, damit dir nichts anbrennt :) So hört es sich an, wenn die Zwiebeln schmoren. Die Zwiebeln sollten etwa so aussehen, bevor du sie weiter verarbeitest. Wenn du bei höherer Temperatur schmorst, dann ist dies der Moment, an dem die Zwiebeln plötzlich schnell braun werden und verbrennen.
- Vegane Zucchini Suppe
Besonders im Sommer gibt es immer viele Zucchini, auch im Garten lassen sie sich einfach selber anbauen. Diese köstliche vegane Zucchini Suppe hat ein feines Raucharoma - fast so, also ob sie mit geräucherten Würstchen gekocht wurde - weil sie mit mexikanischem Chipotle Chili oder mit Liquid Smoke zubereitet wird. Wenn du kein Räucheraroma möchtest, dann lasse Chipotle oder Liquid Smoke weg! Zutaten für 2-3 Personen 1/2 mittelgroße Zwiebel 1-2 El Pflanzenöl nach Geschmack 2 Zucchini (500g) ½ Tasse gegarte Bohnen mit Flüssigkeit (kann durch eine gekochte, in Würfel geschnittene Kartoffel ersetzt werden) 375ml Wasser ½ TL Salz 2-3 Knoblauchzehen ein 5 bis 10mm breiter Streifen einer getrockneten Chipotle Chili oder 2 TL Liquid Smoke wenn die Suppe mit Liquid Smoke zubereitet wird, oder wenn du sie ohne Räucheraroma magst: 1/8 TL weißer Pfeffer. Vorbereitung Die Zwiebel in Würfel schneiden. Die Zucchini in Würfel schneiden. Den Knoblauch hacken. Den Chipotlestreifen hacken Zubereitung Schmore die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze in 1-2 EL Öl an, bis du Röstaroma riechst und die Zwiebeln an den Rändern leicht golden sind. Gib jetzt die Zucchini, den Knoblauch und das Salz dazu - und den Pfeffer, wenn du für die Schärfe Pfeffer benutzt oder nur die Chipotlestückchen: Chipotle ist scharf, da brauchst du keinen extra Pfeffer) Schmore jetzt die Zucchini mit den Zwiebeln und lösche sie mit dem Wasser ab. Füge die Bohnen dazu und bedecke den Topf mit einem Deckel. Lass die Suppe einmal aufkochen, rühre die Suppe gut um , schalte dann den Herd ab und lasse die Suppe noch 5 Minuten bedeckt weiter köcheln. Püriere die Suppe im Topf mit dem Pürierstab. Wenn du Liquid Smoke benutzt, schmecke die vegane Zucchini Suppe vor dem servieren damit ab. HANNAS TIPPs für die vegane Zucchini Suppe Schmeckt absolut super mit einem Klecks vega ner Mayonnaise . Die getrockneten chipotle Chilis aromatisieren viel rauchiger und weniger scharf als die eingelegten Chipotles aus der Dose. Meine getrockneten Chipotle Chilis habe ich zufällig in einem kleine mexikanischen Laden entdeckt. Sie halten sich getrocknet sehr lange!
- Hafermehl selber machen
Für Hannas Hafersahne brauchst du Hafermehl . Kleine Mengen kannst du mit dem Mixer selber herstellen, wenn du keine Getreidemühle hast. Achtung! Du solltest deinen Mixer kennen und ein vom Hersteller genehmigtes passendes Glas haben! Viele Standmixer kannst du inzwischen mit kleineren Gläsern bekommen, in denen du z.B. Smoothies to Go zubereitest. => so geht es: Variante 1 Fülle 1 Tasse Haferflocken in ein Glas, in dem du z.B. Smoothies zubereitest. Zerkleinere die Haferflocken mit Pulsen. Halte dabei das Glas gut fest damit es dir nicht um die Ohren fliegt! Warte nach jedem Puls, bis sich das Messer nicht mehr dreht. Nimm dann das Gals ab und schüttel es durch, damit die Haferflocken gleichmäßig zerkleinert werden. (siehe Video unten) Variante 2 Fülle 1 Tasse Haferflocken in das Glas deines Standmixers. => Deckel drauf! Zerkleinere die Haferflocken mit Pulsen. !! Lass dabei den Mixer nicht heiß laufen!! Warte nach jedem Puls, bis sich das Messer nicht mehr dreht. Rühre zwischendurch um wenn sich die Messer nicht mehr bewegen. Wichtig! Lass den Mixer nicht heiß laufen!! Auch das Hafermehl kann heiß werden! Mir sind beim Zerkleinern von Gewürzen einmal die Gewürze so heiß geworden, dass ich sie nicht mehr verwenden konnte. => Grundsätzlich solltest du den Mixer nie zu lange laufen lassen und mit trockenen Zutaten immer nur ein paar Sekunden! 1 Du brauchst ein für den Mixer geeignetes Glas! 2 Vor dem ersten Zerkleinern. 3 Nach den ersten Sekunden. 4 im Video siehst du, wie schnell die Flocken zerkleinert werden. Halte das Glas immer gut fest!
- Veganer Hummus a la Hanna
Veganer Hummus ist die absolut e vegane Grundlage : Superlecker - supergesund - supereinfach selber zuzubereiten!! Ich esse Hummus mit Brot, als Dip oder auch als Beilage zu einem gemischten Salat oder in einer veganen Bowl. Jedesmal bin ich erstaunt wie lecker und vielseitig veganer Hummus ist. Zutaten für etwa 2 Gläser mit 350 ml 500g gekochte Kichererbsen abgetropft (250g getrocknet) 150 - 200ml (Kichererbsen)wasser 3 Knoblauchzehen 2.5 TL Kumin gemahlen 1 TL Salz (eventuell + ¼ TL) 30 - 50ml Zitronensaft 1/4 Tasse (60ml) Tajini (Sesampaste) ODER Sesamöl 1/4 Tasse (60ml) Olivenöl Vorbereitung Gieße die Kichererbsen durch ein Sieb und hebe die Flüssigkeit auf. Koche die Kichererbsen einmal mit dem Wasser (oder in ihrer Flüssigkeit) auf und lasse sie noch 3 Minuten bei abgeschalteter Herdplatte im Topf. Schäle die Knoblauchzehen, dann hacke sie oder presse sie durch eine Knoblauchpresse. Presse ½ – 1 Zitrone aus (du brauchst 40 - 50ml, etwas weniger als ¼ Tasse) Zubereitung Gieße die heißen Kichererbsen durch ein Sieb und hebe die Flüssigkeit auf. Fülle 3 EL der heißen Kichererbsen in das Glas deines Standmixers. Gib die anderen Zutaten dazu. Gib jetzt die restlichen Kichererbsen in den Mixer. Gib noch so viel von der Kichererbsenflüssigkeit dazu, dass noch etwa 2 cm der Kichererbsen nicht von der Flüssigkeit bedeckt sind. Insgesamt sind 150ml von dem heißen Kichererbsenwasser im Mixer. Deckel drauf! Püriere den Hummus pulsierend mit Pausen , bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Rühre zwischendurch um, wenn sich die Messer unten im Glas nur noch in einer Luftblase drehen! Das Pürieren geht am Besten mit ganz kurzen Pürierimpulsen. Wenn du den Hummus weicher magst, gib zwischendurch EL-weise Flüssigkeit dazu. Veganer Hummus: HANNAS TIPPs Du kannst den Hummus auch mit dem Pürierstab zubereiten. Allerdings würde ich dann nur ein halbes Rezept zubereiten. Wenn du die vollen 50ml Zitronensaft verarbeitest, schmeckt der Hummus sehr zitronig. Probiere in EL-Schritten (1 EL = 15ml) aus, mit wieviel Zitronensaft er dir am Besten schmeckt.. Veganer Hummus lässt sich heiß leichter verarbeiten, denn er wird beim Abkühlen fester. Wenn du abgekühlte Kichererbsen nimmst, die nicht aufgekocht wurden, ist es schwieriger einen cremigen Hummus hinzubekommen, außerdem schmeckt er anders: Der Knoblauch kommt stärker durch, wenn er kalt verarbeitet wird. Am liebsten esse ich veganen Hummus lauwarm, direkt nach der Zubereitung mit Olivenöl beträufelt. Hummus ist die Perfekte Grundlage für Sandwiches im Lunchpaket .
- Veganes Irish Soda Bread
Diese schnelle Brotvariante ist lecker und einfach zu backen. In Irland wird sie mit Buttermilch zubereitet und mit gesalzener Butter gegessen... Veganes Irish Soda Bread schmeckt am Besten zu cremigen Suppen Zutaten 340g Mehl: Weizen oder Dinkelmehl, du kannst aber auch andere Mehlsorten ausprobieren. Ich benutze immer einen Teil Vollkornmehl. 1/2 TL Natron 3/4 TL Salz 300ml Soya- oder Mandelmilch 3 TL weißer Essig Vorbereitung Eine mittelgroße Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Die trockenen Zutaten gut vermischen. Die Milch und den Essig vermischen. Den Herd auf 200 Grad Celsius vorheizen. Zubereitung Flüssige und Trockene Zutaten schnell vermischen: Die trockenen Zutaten sollen nur angefeuchtet sein! Den Teig in die Backform füllen. 30 Minuten bei 200 Grad Celsius backen. Aus dem Ofen holen, aus der Form lösen und auf einem Gitter auskühlen lassen. HANNAS TIPPs für veganes Irish Soda Bread Achte darauf, dass du den Teig nicht knetest oder länger rührst. Sonst geht dein Teig beim Backen nicht auf und dein Brot wird hart. Das Brot kommt leichter aus der Form, wenn du es nach dem Backen noch 5 Minuten in der Form lässt. Veganes Irish Soda Bread lässt sich besser schneiden, nachdem es abgekühlt ist. Schmeckt super als Beilage zu Suppen - oder mit Hummus und Gurken.
- Julia
Klimakochen ist einfach, lecker und nachhaltig - und was gut und gesund für uns ist, ist auch gut für unseren Planeten. Mein Weg vom Wissen zum Handeln . Mit Hanna in einem Lieblingscafé in Duisburg Ich habe mich mein ganzes Leben mit Kochen und Essen beschäftigt. Unvergessen ist der Tag, an dem ich als Grundschülerin allein zu Haus das Kartoffelnkochen lernen wollte und fast unsere Wohnung in Brand setzte. Als Teenager kochte ich mich mit meiner besten Freundin durch unsere Lieblingsgerichte: Vanillesoße und Fertigpuddings, Milchreis, Rührkuchen, Risibisi, Spaghetti Bolognese und Pizza waren unsere Renner. Mit vegetarischer oder veganer Küche hatte das nicht viel zu tun, aber so habe ich kochen gelernt. Als junge Erwachsene snackte ich mich - inzwischen vegetarisch , aber mit vielen Fertigprodukten - durch mein Leb en. Erst mit Ende 20 merkte ich, ... regelmäßig essen tut mir gut. Wie kam ich dazu? Mit meiner Freundin wollte ich versuchen, täglich einmal zusammen zu essen. Für mich als chronische Snackerin mit Angst vor zusätzlichen Kilos war dies eine große Herausforderung, denn ich musste auf meine Snackerei verzichten . Tatsächlich stellte sich heraus, dass ich, als ich "ganz normal" aß, zu den Mahlzeiten essen konnte worauf ich Lust hatte - und auch soviel wie ich wollte. Aber an eine Verbindung von Essen und Klima dachte ich da noch nicht. Der Weg zum Klimakochen führte über die Gastronomie. Ich liebe seit meinem ersten Kellnerinnenjob die Gastronomie. Deshalb besuchte ich nach der Schule zunächst eine Hotelfachschule. Mich prägten die Diskussionen mit meinen Peers: Was ist qualitativ hochwertiges Essen? Wie erkenne ich ein einwandfreies Produkt? Was ist guter Service? Welche Hygienestandards sind wichtig? Trotz meiner Liebe zum Fach stieg ich vorzeitig aus der Ausbildung aus. Ich wollte lernen wissenschaftlich zu arbeiten und wurde erstmal Lehrerin. Vielleicht hatte ich auch Angst vor der eigenen Courage – Würde ich es als selbstständige Unternehmerin in der Gastronomie schaffen? - Auf Umwegen landete ich in Mexiko. Weit weg von zu Hause wagte ich es 2012, mir einen Traum zu erfüllen... Ich eröffnete ein Restuarant: Das Habibti. Es musste vegetarisch sein, aber nachhaltig und fair und sollte ohne Fertigprodukte funktionieren. Nach einigen Jahren ersetzte ich die Milchprodukte durch pflanzliche Produkte - die Gäste fanden e s gut, obwohl die meisten von ihnen eigentlich nicht vegan lebten. In der Pandemie hatte ich Zeit für vegane Experimente. Ich buk Brot, Kekse und Kuchen, fermentierte Kombuchas und gratinierte ohne Käse – und verliebte mich noch mal neu ins Gemüse. Obwohl das Habibti weiterhin gut lief, wollte ich etwas Neues machen und entwarf das Hanna Vegana Logo mit Hanna . Inzwischen lebe ich wieder in Deutschland. Eigentlich wollte ich mit Hanna Vegana nur meine Rezepte teilen. Doch je mehr ich kochte und recherchierte, desto häufiger stieß ich auf den Zusammenhang von Ernährung und Klima. Beim Thema Ernährung geht es fast immer zuerst um unsere Gesundheit. Aber es gibt einen weiteren Bezug: den Einfluss, den unsere Ernährung auf unsere realen Treibhausgasemissionen hat, und die Folgen für das Klima. Der wissenschaftlich begründete Vorschlag einer Planetary Health Diet (PHD) war 2019 revolutionär und ist immer noch brandaktuell. Die PHD sieht uns Menschen ganzheitlich als Teil des Ökosystems Erde und fordert uns dazu auf, im Sinne der Gesundheit aller zu handlen. Das was auf unseren Tellern landet, steht in direktem Zusammenhang mit den dafür eingesetzten Resourcen - Energie, Gifte, Flächennutzung, usw. Wir haben als Individuen einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit und auch auf die Gesundheit unserer Erde. Heute frage ich mich nicht mehr nur danach, was gesund ist , oder ob gesundes Essen besser schmeckt . Ich möchte wissen, warum immer noch so wenige Menschen die PHD kennen, und warum es so schwierig zu sein scheint, danach zu handeln. Welche Bed eutung hat Ernährung in unserer Gesellschaf t? Was bestimmt unsere Lebensmittelauswahl ? Wie ticken wir in Bezug auf uns selbst und unser Essverhalten - und was geht ab, wenn wir mit Anderen interagieren? Wie können wir uns verändern, unsere Haltung ändern, ohne uns ständig zu disziplinieren? Sprich - Wie komme n wir vom Wissen zum Handeln ? Klimakochen Sich gesund und mit Genuss ernähren, möglichst fair und ohne unserem Planeten zu schaden: Klimakochen ist notwendig und zum Glück einfach. Jede*r kann es zumindest in einigen Bereichen ihres*seines Lebens umsetzen. Jede*r von uns kann einen eigenen Weg finden, Ess- und andere Gewohnheiten erfolgreich und langfristig zu verändern. Ich koche fast täglich ;). Die Rezepte sind so einfach wie möglich. Viel Spaß mit Hanna Vegana! Quelle: Zur Planetary Health Diet kannst du z.B. bei ber BZfE etwas finden: https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet __________________ Februar 2023, ediert Dezember 2024












