top of page

Vegane Brotaufstriche selber machen

Autorenbild: Julia May
Julia May
vor 2 Tagen
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 12 Minuten

Gelungene Brotaufstriche machen Sandwiches und Stullen auch ohne Käse und Schinken richtig lecker. Und mit den richtigen Zutaten machen sie auch satt. Im Lunchpaket sind Sandwiches nicht wegzudenken.

vegane Stulle mit Gemüse
Eine Stulle mit selbstgemachtem Brotaufstrich ist eine komplette Mahlzeit.

Vegane Fertigprodukte schmecken zwar auch oft sehr lecker, sind aber meistens in kleinen Portionen aufwändig in Plastik, Gläschen oder Döschen verpackt – und oft auch teuer.


Brotaufstriche selber machen - ohne Frischkäse...

Brotaufstriche selber machen hatte für mich einen ähnlichen Überwindungsfaktor wie das Kochen und Backen ohne Ei. Geht das denn überhaupt? Auch hier steht ein deutlicher Daumen hoch! Geschmacklich, finanziell, ökologisch: ein win-win-win!


Brotaufstriche machen die Stulle zur vollwertigen Mahlzeit

Brotaufstriche selber machen ist vor allem für diejenigen eine wunderbare Sache, die gerne Sandwiches und Stullen essen, die gar keine Zeit zum Kochen haben und die die Kontrolle über Geschmack und Zutaten ihrer Brotaufstriche in der Hand haben möchten.


Das ist ein großes Plus der selbstgemachten veganen Brotaufstriche: Sie enthalten in der Regel genug Proteine, denn sie werden fast immer mit Nüssen (Hannas Rote Bete Aufstrich) oder Hülsenfrüchten (Hannas Hummus) gemacht. Dazu kommt pflanzliches Öl: Du bekommst also auch gesunde Fette.


Wenn du den Aufstrich mit Brot isst, bekommst du auch noch die nötigen Kohlehydrate dazu. Deine Stulle zum Lunch sättigt dich endlich auch, denn: Proteine + Fett = Sättigung :)


Nüsse, Hülsenfrüchte und Trockenfrüchte und rohe Gemüse, die ich oft als „Kracher“ mit aufs Sandwich lege, sind reich an Ballaststoffen. Sandwiches werden so zu einer vollwertigen Mahlzeit!


Hannas Tipps: Brotaufstriche selber machen

  • Deine #1: Der Standmixer

    Damit die Aufstriche cremig werden brauchst du einen Standmixer. Es muss kein Luxus-gerät sein. Wichtig ist, dass der Motor stark genug ist. Mit der richtigen Technik schonst du den Motor deines Mixers und die Aufstriche gelingen immer.

    Beim Befüllen darauf achten, dass du die Flüssigeren Zutaten zuerst nach unten ins Glas tust.

    Brotaufstriche bereitest du mit der Puls-Funktion oder mit Pulsen zu:

    Pulsierend mixen heißt immer wieder kurz – maximal 20 Sekunden – mixen.

    Zwischen den Pulsen wartest du.

    Die Zutaten müssen vor dem nächsten Puls wieder unten im Glas sein. Eventuell hilfst du – wenn die Klingen sich nicht mehr bewegen – mit einem Löffel oder Spatel nach.

    So kannst du auch mit einfachen Mixern mit nur einer Geschwindigkeit eine cremige Creme hinbekommen.

    Wenn dein Mixer verschiedene Geschwindigkeitsstufen hat kannst du experimentieren. Eine kraftvolle langsame Stufe ist wie eine Mühle: Du siehst, wie sich die Creme langsam strudelartig eindreht und dabei immer homogener wird.


  • Brotaufstriche sollten streichfähig sein. Feste Zutaten lassen sich schlechter pürieren und der Prozess belastet den Motor deines Mixers. Deshalb brauchst du eine Grundzutat, die nach dem Pürieren andickt: Nüsse oder Samen, noch heiße gegarte Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte. Diese Quellstoffe haben auch einen Einfluss auf den Geschmack. Sonnenblumenkerne und Cashews sind geschmacklich eher neutral, Walnüsse, Erdnüsse oder Datteln geben dem Aufstrich geschmacklich eine deutliche Note.


  • Tofu als Frischkäseersatz (Hannas Curry Dattel Aufstrich): Viele konventionelle Aufstriche werden mit Frischkäse als Basis gemacht. Du brauchst keinen Frischkäse kaufen, sondern kannst Tofu mit (Oliven)öl und Haushaltsessig pürieren. Genau wie Kuhmilchkäse ist dieser Frischkäse proteinreich und enthält als Plus noch gesunde pflanzliche Fette.

bottom of page